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Um es vorweg mit aller Deutlichkeit zu sagen: Die Chancen sind gleich null, und zwar aus mehreren Gründen.
1. Fast jeder Unternehmer hat nahezu alle Reserven ausgeschöpft, um sein Unternehmen zu erhalten. Wenn der Verkauf ansteht, bleibt so gut wie kein Spielraum.
2. Selbst für den Fall, das ein Geldgeber in Erscheinung tritt, macht es keinen Sinn, mit finanziellen Mitteln Löcher zu stopfen. Hier kann nur auf getrennten Wegen mit einer Auffanggesellschaft ein Neuanfang zum Erfolg führen, wobei wir diese Variante bevorzugen.
3. Ist das Unternehmen insolvenzbedroht, dann bestehen die unvermeidbaren Antragspflichten, das heißt, spätestens innerhalb von 21 Tagen muss gehandelt werden. Innerhalb von Drei Wochen ist es aber unmöglich eine Sanierung herbeizuführen, zumal erhebliche Rechtsfragen, Haftungsrisiken, persönliche Bürgschaften, die Erstellung einer Fortführungsprognose und vieles mehr im Raume steht.
Wenn Insolvenzverwalter, die mit sehr viel Rechten ausgestattet sind, nur in 3% aller Insolvenzfälle eine Sanierung vollbringen können, dann zeigt diese Zahl, wie erschreckend der Ausgang eines Insolvenzverfahrens ist.
Im Klartext: Von mehr als 30.000 Firmenpleiten pro Jahr können gerademal 900 Firmen überleben und das auch nur, weil Landes - und Bundesbürgschaften eingebracht werden konnten. Wenn zudem ein Insolvenzverwalter ein bis zwei Jahre benötigt, um eine Sanierung auf die Beine zu stellen, bleibt unerklärlich, wieso eine Privatperson dieses „Wunder“ innerhalb weniger Tage bewerkstelligen bzw. soll.
Auch wir sind nicht in der Lage, in so kurzer Frist eine direkte Sanierung herbeizuführen. Deshalb stellen unsere ganzen Bemühungen auf eine „indirekte Sanierung“ ab, dem angeschlagenen Unternehmer die wirtschaftliche Existenz zu sichern, Arbeitsplätze zu erhalten und einen Neuanfang zu ermöglichen.
Sie erreichen uns täglich von 8:00 - 22:00 unter Tel: 0800 5605566. Für eine E-mail Anfrage benutzen sie bitte unser Kontaktformular.
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